Texas Holdem

 
Texas Holdem


Texas Holdem wurde schnell zum beliebtesten Pokerspiel der Welt. Es gibt drei Typen von Texas-Holdem-Spielen:

  • Limit-Texas-Holdem (Es gibt ein Wett-Limit in jeder Runde und auf jede Hand)
  • Pot-Limit-Texas-Holdem (Ein Spieler kann das Maximum der gesamten Potgröße setzen)
  • No Limit Texas Holdem (Ein Spieler kann jederzeit all seine Chips setzen)

Wie man Texas Holdem spielt

Ein Tisch beginnt damit, dass eine Person zum Dealer ernannt wird (um den Dealer zu bestimmen, wird jedem Spieler eine offene Karte gegeben, und der mit der höchsten Karte gibt dann die Karten aus). Die zwei Leute, die direkt links vom Dealer sitzen werden dazu aufgefordert einen Blind zu setzen. Blinds sind erzwungene Wetten, die die Spielaktivität am Tisch ankurbeln sollen. Diese Wetten werden Blinds genannt, da die Spieler die Wetten setzen müssen, ohne ihre Karten gesehen zu haben. Die erste Person die links vom Spieler sitzt setzt den "Small" Blind und die zweite Person links vom Dealer setzt den "Big" Blind. Nach jeder Runde gibt es einen neuen Dealer, indem der Kartenstapel eins weiter nach links gerückt wird. Die Blinds in jeder Runde der Reihe nach rotieren zu lassen stellt sicher, dass jeder einmal einen Big Blind und einen Small Blind setzen muss. Das passiert alle 1-8 Runden, abhängig davon, wie viele Spieler am Tisch sitzen. Bei Spielen in einem Turnier beginnen die Blinds im Allgemeinen niedrig bei $5/$10 und erhöhen sich in festgesetzten Intervallen, wie zum Beispiel alle 10 Runden oder mit einem Zeit-Limit, zum Beispiel nach 15 Minuten würden die Blinds sich auf $10/$20 erhöhen, dann auf $25/$50 und so weiter. Bei den Cash-Games ändern sich die Blinds normalerweise nicht und der Small Blind ist fast immer die Hälfte der niedrigeren Einsätze, währen der Big Blind gleich hoch ist wie der niedrigste Einsatz (Stake). Zum Beispiel würde man in einem $2/$4 Cash-Game Small Blinds von 1$ und Big Blinds von $2 sehen. Es ist wichtig hier anzumerken, dass Blinds nicht dasselbe wie Antes sind. Blinds werden nur von 2 Spielern gesetzt und sind Wetten; das bedeutet für die Spieler, die links vom Big Blind sitzen, dass Sie, um den Flop zu sehen, die Wette des Big Blinds mitgehen müssen. Mehr dazu später.

Sobald die Blind gesetzt sind, werden jedem Spieler zwei Karten verdeckt gegeben. Der Spieler links vom Big Blind beginnt die Runde des Wettens. Wenn der Spieler in der Runde weitermachen möchte, dann muss er wenigstens den Big Blind mitgehen. Allerdings kann er zu diesem Zeitpunkt auch aufgeben oder erhöhen.

Wenn ein Spieler den Blind erhöht hat, wird weiter gesetzt, bis alle verbleibenden Spieler gleichviel eingesetzt haben. Wenn ein Spieler erhöht hat und die Wetten erreichen ihn wieder ohne dass zusätzliche Einsätze durch einen anderen Spieler getätigt wurden, endet die Runde der Einsätze.

An diesem Punkt wird die erste Karte oben auf dem Kartenstapel verdeckt abgeworfen, was auch die "Karte verbrennen" genannt wird (burning the card). Diese Karte wird verworfen und wird nicht mehr im Spiel verwendet. Die nächsten 3 Karten werden offen in der Mitte des Tisches ausgelegt und die Gemeinschaftskarten kann jeder nutzen. Das wird der "Flop" genannt. Eine neue Runde des Wettens beginnt mit der ersten Person, die genau links vom Dealer sitzt. Sobald das Wetten in dieser Runde vorbei ist, wird eine weitere einzelne Karte "verbrannt" und eine einzelne Karte wird offen neben die ersten 3 ausgelegt. Diese 4. Karte wird "The Turn" oder "4th Street" genannt. Eine weitere Runde des Wettens beginnt, die oberste Karte wird verbrannt und die fünfte und letzte Karte wird ausgeteilt. Die letzte Karte ist bekannt als "The River" oder "5th Street". Eine letzte Runde des Wettens findet statt und die Spieler drehen ihre 2 Hole-Karten um, um zu bestimmen, wer die beste Hand hat.

Bei Texas Holdem muss der Spieler, um die beste Hand zu bekommen, die 5 besten Karten von den 7 (2 Hole-Karten und 5 Gemeinschaftskarten) möglichen Karten benutzen. In jeder Kombination aus den 2 Hole-Karten und den 5 Gemeinschaftskarten kann ein Spieler die bestmögliche Hand bilden. Wenn er will, muss er seine Hole-Karten auch gar nicht benutzen. Es gibt eine festgesetzte Rangfolge der Karten, die dazu benutzt wird, die Gewinnkombination zu bestimmen.

Wenn zwei oder mehr Hände die gleiche Rangordnung haben, dann ist der Gewinner derjenige, der die höchsten Karten hat. Zum Beispiel schlägt ein Flush mit einem Ass einen Flush mit einem hohen König. Wenn die Pokerhände unentschieden sind, dann bestimmt die höchste Karte die keine Gemeinschaftskarte ist den Gewinner. Diese Karte, die das Unentschieden aufhebt, nennt man "Kicker". Zum Beispiel, wenn zwei Spieler ihre Karten zeigen und einer hat ein Ass und 8, während der andere Spieler ein Ass und einen Buben hat, und beide haben ein Paar Asse, dann würde der Bube „Kicker" die gewinnende Hand dem Ass/Bube Spieler geben. Die Rangfolge der Farben der Karten wird nicht berücksichtigt, wenn es darum geht, die gewinnenden Karten zu bestimmen. Wenn Poker-Hände absolut identisch in der Rangfolge sind, dann wird der Pot zwischen den zwei oder mehr gewinnenden Spielern gleich aufgeteilt. Gibt es einen Odd-Chip, dann erhält der Spieler links vom Button/Dealer diesen Chip.

... und so wird Texas Holdem gespielt.