Phil Gordon

 

Poker Source: Was ist ihre Lieblingserinnerung ihrer Kindheit?

Phil Gordon: Als ich meinen Computer bekommen habe. Meine Mutter hat mir einen Apple IIe gekauft, als ich elf war. Ich kann mich erinnern, das war vermutlich der glücklichste ... auf der Welt. Ich wusste, dass Computer sehr wichtig für mich sein würden. Ich hatte sie in der Schule verwendet, aber einen eigenen für mich ganz alleine zu haben, mit dem ich tun konnte was immer ich wollte, das war unglaublich. Ich habe etwa die nächsten vier Jahre eingesperrt in meinem Zimmer verbracht.

PSO: Wie hat das Pokerspielen ihr Leben verändert?

Phil Gordon: Nun, am offensichtlichsten dadurch, dass ich eine eigene Fernsehsendung habe. Nach zweiundvierzig Episoden von Celebrity Poker (Promi-Poker) in zweieinhalb Jahren, hat es definitiv mein Leben verändert. Ich kann nirgends mehr hingehen ohne dass mich Leute nach Autogrammen und Bildern fragen.

PSO: Wenn Sie jetzt spielen, bemerken Spieler, die Sie vor der Fernsehsendung nicht gekannt haben, dass Sie Poker schon eine ganze Weile spielen und dass Sie wissen was sie tun und nicht nur einfach der Fernsehmensch sind?

Phil Gordon: Die Spieler die Poker im Fernsehen gesehen haben, seit es ausgestrahlt wird, haben mich im Fernsehen das eine oder andere Mal gesehen. Es ist unwahrscheinlich, dass ich nur ein einziges Mal im Fernsehen war. Ich habe zweimal bei der World Poker Tour gewonnen, ein paar Final-Tische bei der World Series erreicht, den World Series Championship Tisch in 2001, zwei Fox Sports Übertragungen und unzählige World Poker Tour Stand-Up Interviews als Spieler.

PSO: Was war ihre größte Ausgefallenheit die Sie gemacht haben seitdem Sie Profi sind?

Phil Gordon: Ich bin nicht wirklich ein extravaganter Typ. Ich denke meine größte Ausgefallenheit war, beruflich Karten zu spielen, anstelle etwas Konstruktives mit meinem Leben anzufangen. Ich führe gerne einen entspannten Lebensstil der mir die Möglichkeit gibt Dinge zu tun, die ich gerne möchte. Ich spiele Poker nicht wegen Geld, ich hatte genug Geld vor dem Poker und ich werde genug Geld nach dem Poker haben. Ich spiele Poker weil mir das Spiel gefällt und die Herausforderung, die es repräsentiert.

PSO: Wenn Sie kein Pokerspieler wären, wie würden Sie ihren Lebensunterhalt verdienen?

Phil Gordon: Ich würde kein Geld verdienen  ich wäre pensioniert.

PSO: Was ist der schlimmste Teil daran, erkannt zu werden?

Phil Gordon: Ich bin mir nicht sicher ob es da einen schlimmsten Teil gibt. Das einzige was mir dazu einfällt ist, wenn Leute mich mit Phil Hellmuth verwechseln [lacht]. Ich denke, das ist das Einzige, das mich daran stört in der Öffentlichkeit zu sein. Wenn du in einer Bar bist und jemand sag Hey! Phil Hellmuth, dann möchte ich mich jedesmal übergeben, wenn das passiert.

Ich habe gehört, dass es ihm genauso geht und das macht mich sehr glücklich. Ich denke es stört ihn verdammt mehr Phil Gordon genannt zu werden, als es mich stört Phil Hellmuth genannt zu werden.

PSO: Was war der Tief- und was der Höhepunkt in ihrer Pokerkarriere?

Phil Gordon: Der Höhepunkt war die Bay 101 zu gewinnen.

Der Tiefpunkt meiner Pokerkarriere war den Celebrity Poker Showdown zu verlassen. Ich mochte es die Show zu machen.

Kommentar des Verfassers: Bay 101 war das San Jose Casino das das Bay 101 Shooting Star World Poker Tour Event zwischen 2. Und 5. März 2004 veranstaltet hat. Phil überstand 242 andere Spieler um das $5.000 Buy-In Turnier zu gewinnen und $360.000 mit nach Hause zu nehmen.

PSO: Wo ist ihr Lieblingsplatz zum abhängen, wenn Sie gerade nicht Poker spielen?

Phil Gordon: Im Sommer Vancouver. Im Winter der Golfplatz in Vegas.

PSO: Was ist ihre bedeutendste oder stolzeste Nicht-Pokerleistung?

Phil Gordon: Die Ultimate Sports Adventure mit meinem Freund Rafe [Co-Tiltboy und professioneller Pokerspieler, Rafe Furst] abzuschließen. Wir haben ein Wohnmobil gekauft, beim Superbowl in San Diego begonnen und sind 43.000 Meilen in einem Jahr gefahren. Wir absolvierten 138 Sportveranstaltungen in 42 Staaten. Wir haben jedes große Sportevent gesehen, einschließlich der drei Triple Crown, der Masters, der Indianapolis 500, der Daytona 500, der World Series, das NBA-Finale, Stanley Cup Finale, World Ping Pong Weltmeisterschaft, World Figure Skating Weltmeisterschaft, die Final Four, das NBA All-Star Spiel, die Little League World Series, die College World Series, wir haben die Top 25 öffentlichen Golfplätze bespielt,.. die ganze Aufstellung gibt es im Internet unter UltimateSportsAdventure.com

PSO: Wer würde SIE in der Phil Gordon Story spielen?

Phil Gordon: [Lacht] Leute sagen mir, ich sehe aus wie Nicholas Cage, also muss ich Nick Cage dazu bringen mich zu spielen.

PSO: Was ist die Interviewfrage die Sie am wenigsten leiden können?

Phil Gordon: Wer ist der schlechteste Promi-Pokerspieler? Die Frage ist nicht so schlimm, aber es würde wirklich lange dauern, das zu beantworten und ich mag kurze und gute Antworten [lacht].