Matt Lessinger

 

Matt Lessinger ist ein professioneller Pokerspieler und Schriftsteller für das Card Player Magazine und Online Poker News. Warner Books hat kürzlich sein erstes Pokerbuch, The Book of Bluffs herausgegeben, das vornehmlich Schwerpunkt dieses Interviews ist. Matt ist auch einer der ortsansässigen Experten bei dem online Pokerraum, Royal Vegas Poker.

Poker Source: Wie hat es mit ihrer Pokerkarriere angefangen?

Matt Lessinger: Das war tatsächlich unten im Süden. Es war unten in Florida, dort wo meine Mutter lebt. Ich habe sie
immer besucht und es gibt dort die Seminole Casinos und ich weiß nicht ob es immer noch so ist, aber als ich dort unten war, war ich 18 und die größten Pots waren je $10. So spielte man 25 Cents/50 Cents Poker, die Pots konnten nicht größer werden als $10 und so hab ich angefangen 7 Card Stud zu spielen.

Danach ging ich ins College (Haverford College, außerhalb von Philadelphia), das nicht so weit entfernt von Atlantic City liegt. So hab ich angefangen ein paar Ausflüge dorthin zu machen und so bin ich hineingekommen.

PSO: Was waren ihre Tief- und ihre Höhepunkte ihrer Pokerkarriere?

Matt Lessinger: Der Höhepunkt war vermutlich als ich die Pot-Limit Hold´em Meisterschaft bei Carnival of Poker bei Harrahs im Jahr 2000 gewonnen habe. Es ist noch immer das größte Turnier, das ich jemals gewonnen habe und so habe ich angefangen für Poker Digest zu schreiben. Sie wollten mich nach dem Turnier interviewen und als sie es taten, fragte ich sie Hey, braucht ihre nicht einen Kolumnisten? So habe ich angefangen zu schreiben. Es war also nicht nur ein finanzieller Gewinn, sondern startete auch meine Karriere als Pokerschreiber.

Tiefpunkt.. das ist schwierig, ich hatte immer viel Glück gehabt. Vermutlich, war mein Tiefpunkt nicht unbedingt in meiner Pokerkarriere, sondern als ich zockte und andere Dinge tat. Als ich diese Ausflüge nach Atlantic City unternahm, war es nicht sofort Poker. Es hat mich eine Weile gebraucht das zu realisieren.. das ist das Wort.. im Hinterkopf wusste ich, dass Würfelspiele und Blackjack und diese Arten von Spiele nicht zu schlagen waren, aber ich spielte sie immer noch und ich hatte eine finanziell recht knappe Zeit gleich nach dem College.

PSO: Ich habe gelesen, dass sie auch Ponys mochten.

Matt Lessinger: Ich mochte, ja. Ich bin nahe des Yonkers Raceway aufgewachsen. Aus irgendeinem Grund war das Geld das ich am Yonkers Raceway setzte leicht ersetzbar. Ich konnte $30 an einem Tag bieten  das war viel Geld für mich als ich in der High-School war. Dann ging ich für einen Tag arbeiten und bekam $30 zurück. Als ich das College abschloss, bekam ich nicht sofort Arbeit und zockte noch immer und wie wissen.. wie das was sie über die Ponys und die anderen Dinge sagten. Das war vermutlich mein Tiefpunkt, als es so war wie Wow, ich finde besser einen Job und ich höre besser auf zu zocken.

Und dann, glücklicherweise, fand ich Poker und das half mir mit dem zocken und den anderen Dingen aufzuhören.

PSO: Wie sind sie zum Schreiben gekommen? Sie fragten gezielt nach als Sie dieses Interview hatten, ob es offene Stellen für einen Kolumnisten gäbe. War das Schreiben also etwas, das sie machen wollten; sind Sie dazu durch Zufall oder durch Planung gekommen?

Matt Lessinger: Es war Großteils Zufall. Ich hatte vorher nur wenig geschrieben, im College für die College-Zeitung, aber ich hatte nie geplant Schriftsteller zu werden.

PSO: Was wollten Sie werden, bevor Sie in all das geraten sind?

Matt Lessinger: Nun ja, ich habe für zwei Monate an der Wallstreet als Portfolioverwalter gearbeitet. Ich habe es gehasst. Ich habe nicht hineingepasst, wie auch immer. Sie ließen mich gehen, aber es war das Beste was mir je passiert ist, weil wenn sie mich behalten hätten wäre ich geblieben, weil es nicht vorgesehen ist ein Arbeit so zu beende. Ich bin so froh, dass es passiert ist  es würde mir jetzt gerade miserabel gehen.

PSO: Was war ihre treibende Motivation das Buch The Book of Bluffs zu schreiben?

Matt Lessinger: Ich mag bluffen im Allgemeinen und ich konnte einfach nicht glauben, dass es kein Buch gab, dass darauf abzielte, besonders weil es Tausende Pokerbücher da draußen gibt. Und die Hälfte davon ist haargenau identisch. Es ist einfach Wie man Hold´em spielt, Strategien in Hold´em und es ist einfach, ok fein, vielleicht haben zwei Autoren einen leicht unterschiedlichen Ansatz, aber würden sie ein ganzes neues Buch lesen, nur um die kleine Differenz zwischen einem Autor und einem anderen Autor herauszufinden.

Mir gefällt die Vorstellung, dass es mir möglich ist etwas komplett Einzigartiges zu schaffen. Gerade jetzt, fühle ich als gäbe es in der Pokerwelt nur drei Bücher (Pokerlernbücher) die wirklich einzigartig sind: Mike Caros Caro´s Book of Poker Tells, Alan Schoonmakers The Psychology of Poker und jetzt meines. Das sind meine Lieblingsbücher, Mike Caros und Alan Schoonmakers. Ganz gleich was für Bücher Leute in ihrer Pokerbücherei haben, sie müssen diese haben. Ich hoffe, dass eines Tages irgendjemand auch sagen wird, hey, sie müssen The Book of Bluffs haben, weil es das einzige Buch ist, das über das bluffen spricht.

PSO: The Book of Bluffs ist offensichtlich sehr spezifische, Nischenbuch, währen die meisten Pokerbücher sehr allgemein gehalten sind. Glauben Sie ihr Buch öffnet möglicherweise Spielern die Türe über ihre eigenen Nischenthemen zu schreiben?

Matt Lessinger: Ich glaube es könnte, aber auf der anderen Seite, Caro´s Book of Poker Tells kam 1984 heraus und zwanzig Jahre danach, ist ihm niemand gefolgt. Vielleicht dachten sie, sie hätten dem was er sagte nichts hinzuzufügen, was möglich ist. Ich meine, er deckt wirklich eine Menge Material ab.

Ich für meinen Teil denke, wenn man alles über Bluffen abdecken möchte, bräuchte man Tausende und Abertausende Seiten. Ich gebe nicht vor, dass alles was man über Bluffen wissen kann in diesem Buch steht, weil es unmöglich wäre. Aber ich glaube es gibt Raum für andere Leute die das Thema verfolgen, oder ein anderes mehr pokerspezifisches wie Sie sagten. Ich glaube es gibt dafür Raum und ich glaube die Zeit wird es zeigen. Wir werden sehen was passiert.

PSO: Viele Pokerfans verstehen nicht warum erfolgreiche Pokerspiele ihre Geheimnisse teilen möchten indem sie Bücher schreiben. Letztendlich können gelehrte Dinge zurückkommen und Sie verfolgen. Warum schreiben soviele Spieler heute Bücher?

Matt Lessinger: Ich kann nicht unbedingt für andere Leute sprechen. Ich glaube erst kürzlich ist es eine besonders profitable Sache geworden. Für mich, ich mache einen anständigen Betrag damit, mehr als ich weiß, die meisten anderen Leute vor zwei Jahren, oder vor das man früher verdient hätte als man ein Pokerbuch geschrieben hat. Und dennoch ist es vermutlich ein bisschen weniger als ich machen würde, wenn ich im gleichen Zeitraum Poker spielen würde. Worauf ich hinaus will ist, dass es vermutlich schlimmer ist als Sie vorschlagen. Es geben Leute nicht nur ihre Informationen preis, sondern verwenden auch noch die ganze Zeit, die sie mit Pokerspiel verbringen könnten, und vermutlich mehr Geld verdienen würden, damit Bücher zu schreiben! Es ist also komplett nicht eingängig.

Ich für meinen Teil als Pokerspieler, habe das starke Gefühl dass ich zur Gesellschaft nicht beitrage. Ich sage nicht, dass ein Pokerbuch irgendetwas beiträgt, aber es ist mehr ein Gefühl.. ich meine, Ich habe Freunde die sind Lehrer und Ärzte, besonders Lehrer mehr als andere. Ich bin wie, wow die tragen wirklich etwas bei. Alles was ich mache ist zocken um Geld zu verdienen. Es fühlt sich recht.. Sie wissen, es nagt irgendwie an einem&

PSO: Ein wenig oberflächlich?

Matt Lessinger: Ja. Ich bin rundum glücklich mit dem was ich tue, es ist nicht also nicht etwas wo ich stehen bleibe, aber wenn es eine Möglichkeit gibt, dass ein Pokerspieler etwas zurückgeben kann, dann ist das einer der Wege.

PSO: Sie haben ihr Buch nach Bluff-Arten sortiert, trotzdem auch Bluffs in verschiedene Spielarten gemischt, wie etwas No-Limit Hold´em, Fixed-Limit Hold´em, Stud und Omaha. Warum sind sie nicht nach Spielen sortiert?

Matt Lessinger: Ursprünglich wolle ich es so machen, wie sie es beschrieben haben. Als ich zu schreiben begann, hatte ich Stud-Bluffs, Hold´em-Bluffs getrennt und es hat einfach nicht gut funktioniert. Ich bin sehr glücklich mit der Art wie ich die Struktur dieses Buches angelegt habe, weil, Sie wissen schon, wenn ich einen Hold´em Bluff und einen Omaha Bluff hätte, die das gleiche Prinzip veranschaulichen sollten, würde es mir sehr überflüssig vorkommen einen am Anfang und einen später im Buch zu haben. Leute würden denken Hab ich davon nicht vor fünfzig Seiten gelesen?

PSO: Was ist ihre Lieblingspokerlektüre?

Matt Lessinger: Das ist eine gute Frage. Ich scheue wirklich davor zurück strikte Pokertheorie zu lesen. Ich finde es einfach zu trocken. Wenn Leute mein Buch bekommen, fühle ich mich schlecht, weil ich weiß, dass in dem Buch ein wenig Theorie ein musste und nichtsdestotrotz, weil ich weiß, dass es sehr trocken ist. Ich sagen Leuten, dass wenn sie die ersten zwei Kapitel gelesen haben, wird es besser. Die ersten zwei Kapitel sind wirklich trocken  es ist alles Theorie und Ich weiß, dass ich das nicht lesen möchte.

Ich lese eher ein Buch wie das von Mike Caros, das enthält alle diese Beispiele. Oder ein anderes gutes Beispiel ist Jim Brier und Bob Ciaffone haben ein Buch geschrieben Middle Limit Holdem Poker, das besteht nur aus Beispiel-Hands, alles Beispiele. Und es ist gut, weil Ich glaube, dass man durch Beispiele lernt. Ich glaube es gibt keinen Ersatz für die Spielerfahrung, was nicht sehr gut ist, wenn man versucht Bücher zu verkaufen, aber ich glaube es ist die Wahrheit. Ich glaube Spielen ist der beste Weg um besser zu werden, aber der nächst beste Weg ist diese Beispiel-Hands vorgesetzt zu bekommen und du fühlst dich, als wärst du dort.

Ich glaube es ist nicht das Gleiche wie zu lesen, nun, sie müssen von dieser Position aus tight spielen und loose und sie sollten das machen und das.. ok, aber gib mir genaue Angabe, gibt mir die Situation wo das so auftaucht. Das ist was ich versuche mit den Bluffs zu machen. Die genaue Situation die ich präsentiere wird so nicht passieren, aber vielleicht etwas, dass sehr ähnlich ist werden sie aus dem Buch wieder erkennen und sie werden sagen, oh, ich erinnere mich, dass ist vermutlich ein guter Zeitpunkt einen Bluff zu versuchen.

PSO: Was glauben Sie ist der schwierigste Aspekt des Bluffens?

Matt Lessinger: Einige Dinge. Als Anfänger glaube ist das erste ist einfach nur über die Hürde zu gelangen. In der Lage zu sein mit dem Bluffen anfangen zu können. Ich glaube das ist ein schwieriger Übergang von niemals bluffen hin es zum ersten Mal zu tun. Manchen fällt es leichter als anderen, aber ich kenne einige Leute die monatelang gespielt haben und es einfach nicht tun möchten. Warum? Ich weiß es nicht. Vielleicht haben sie Angst davor erwischt zu werden, oder es ist ihnen peinlich, sie fühlen sich als wären sie nicht im Stande sich selbst gut genug zu kontrollieren, sie wissen, ihre Gesichtsausdrücke zu kontrollieren, was auch immer. Ich glaube, dass ist der schwierigste Teil wenn sie ein Anfägerspieler sind.

Wenn Sie ein erfahrener Spieler sind, glaube ich ist der schwierigste Teil ihr Wettbewerbsniveau festzustellen, weil darauf basierend bauen Sie die Komplexität ihrer Bluffs auf. Und Sie haben nicht immer viel Zeit das herauszufinden. Wenn es ein kompletter Anfängerspieler ist, ok, dann haben Sie üblicherweise eine Ahnung.. entweder kann er einfach bluffen, oder er gibt niemals auf. Sie können ihn schnell durchschauen. Aber dann sehen sie die subtilen Unterschiede wenn sie zwei Spieler haben, beide deutlich stark, gewinnende Spieler, aber einer der beiden ist anfälliger dafür sein Blatt aufzugeben und der andere ist besser darin Bluffs aufzuspüren. Ok, dann müssen sie zwischen den beiden auswählen, wen sie angreifen möchten, wen sie entlassen möchten. Und sie können nicht wahllos einen Bluff spielen. Die vermutlich wichtigste Tatsache ist, wem gegenüber Sie das tun. In der Lage zu sein soviel Informationen wie möglich über einen einzelnen Gegner zu sammeln und in Gedanken festzusetzen was gegen ihn funktioniert und was nicht gegen ihn funktioniert.

PSO: Wenn Sie spielen, denken Sie andauernd an Bluffen, halten nach Bluffs ausschau oder ist es mehr so, dass sie wissen sie werden es zu einem Zeitpunkt brauchen und die Situation ergibt sich einfach? Dann, dadurch, dass sie darin geübt sind, erkennen Sie die Change und nützen sie.

Matt Lessinger: Ich denke ein wenig von deinem. Ich spreche darüber in dem Buch, das ist eine Art Spiel, dass ich mit mir selbst spiele (warten Sie.. das klingt schrecklich). Ein Spiel, das ich spiele, wo, wenn ich kein Blatt habe, mir selber denke, Könnte ich diese Hand gewonnen haben ohne den Showdown erreicht zu haben? Und ich denke das noch immer, jedes Mal. Ich habe das für eine lange Zeit gemacht. Ich glaube noch immer, es ist ein extrem wertvolles Spiel. Unter den Dingen über die ich in meinem Buch spreche, glaube ich, dass es dasjenige ist, dass unter dem Radar daherkommt, aber es war für mich ein unglaublicher Einblick. Wenn ich mit einem Blatt aussteige und mir den Handverlauf ansehe und zu mir selbst sage Ok, erreicht diese Blatt den Showdown? Wenn nicht, dann denke ich mir, dass diese Hand vermutlich gewonnen hätte, ohne herzeigen zu müssen. Ich hätte diese Hand mit einem ungleichfärbigen Siebener-Paar gewinnen können. Und wenn es den Showdown erreicht und die Hands nicht besonders stark sind, niemand eine Nut oder so hat, denke ich mir, ob es etwas gebe was ich tun hätte können wenn es mein Blatt gewesen wäre. Ich hätte jeden rauswerfen können. Und es bringt einen dazu, über die verschiedenen Dinge die man hätte tun können, nachzudenken. Hätte ich setzen können? Hätte ich check-raisen können? Hätte ich check-callen können und dann im Turn setzen können? Einfach all die verschiedenen Wett- und Erhöhungsmuster die man ausprobieren hätte können und ob eines besser funktioniert hätte als ein anderes mit dem Ziel die anderen hinauszuwerfen.

Es ist Teil davon ist& und zu diesem Zeitpunkt sind andere Bluffs zu einer selbstverständlichen Gewohnheit geworden, so dass man gar nicht mehr denkt es wäre bluffen. Es ist wie in meiner frühen Pokerkarriere, wie auch vermutlich in der Pokerkarriere anderer Leute, man denkt jedesmal bewusst daran. Man ist wie Wow, Ich bin dabei zu bluffen. Ich bin dabei die Blinds zu stehlen. Jeder hat gecheckt und ich werde setzten. Aber ist eine so eine selbstverständliche Gewohnheit für mich. Die meisten Spieler mit einiger Erfahrung denken nicht einmal darüber nach. Ich versuchte immer noch bewusst darüber nachzudenken, besonders während des Schreibens dieses Buches. Es hat mich dazu angehalten sogar die einfachsten Bluffs zu analysieren. Was sind die verschiedenen Faktoren, die da mitspielen? Wie kommt es, dann man auf den Button wetten kann? Die einfachen Bluffs die, die Leute jeden Tag machen, was sind die Faktoren dahinter die sie erfolgreich machen?

PSO: Ich weiß nicht, ob das etwas ist, das man überhaupt wissen kann, da wir über bluffen sprechen aber gibt es einige bestimmte Spieler (neben ihnen) die besonders talentiert beim bluffen sind?

Matt Lessinger: Ich weiß, dass Stu Ungar es war. Er war vermutlich der beste. Heutzutage, gibt es Unmengen von Leuten die darin exzellent sind. Einen an die Spitze zu stellen ist schwierig.

PSO: Ich vermute es wäre manchmal schwer zu sagen, einfach weil man ihre Karten nicht sieht und daher nicht weiß ob sie bluffen.

Matt Lessinger: Genau. Was man im Fernsehen sieht ist wirklich nur ein kleiner Prozentsatz der gesamten Hands die Leute spielen. Ich würde vermutlich Phil Ivey zu den Spitzenspielern zählen.

Ich meine, das erstaunliche an Phil Ives (was auch immer das wert ist, ich sehe ihn als vermutlich zurzeit den besten Spieler der Welt) und das was ihn so phänomenal macht ist, dass er immer noch Raum hat sich zu verbessern, er könnte noch besser werden und das ist ein umwerfender Gedanke. Dann hat er sich entschieden es mit Pot-Limit Omaha aufzunehmen und er hat bei Pot-Limit Omaha gewonnen. Aus diesem Grunde glaube ich von ihm, dass er ein Bluffer ist, weil Pot-Limit Omaha ist wirklich eines der besten Bluff-Spiele, besser als Hold´em. Wenn man ein erfolgreicher Bluffer ist, passt einem Pot-Limit Omaha sehr gut. Teil seines Talents ist, dass er nicht nur gut vorgeben kann die Nut u haben sondern auch andere Spieler lesen kann und feststellen wann sie, sie nicht haben. Weil wenn er denkt, dass sie stark sind, wird er sie offensichtlicher Weise nicht versuchen zu bluffen. Er wählt seine Orte gut und dann greift er überzeugend genug an, dass Leute wie Sie [Anmerkung des Interviewführenden: Wer, ich?], angst haben gegen ihn anzutreten, wenn sie weniger als die Nut haben.

PSO: Was ist der größte Bluff den Sie jemals gesehen haben?

Matt Lessinger: Der vermutlich größte Bluff& wow& das ist schwierig. Ich bin mir absolut sicher, dass ich gar nichts von dem größten Bluff den ich je gesehen habe, wusste.

Ich bin versucht zu sagen der von Chris Moneymaker [gegen Sam Farha bei den 2003 WSOP], obwohl es so ein Klischee ist, es ist einfach.. die Umstände [die Hand betreffend], Ich denke nicht, dass sich die jemals auf die gleiche Weise wiederholen werden. Und ich habe das [in dem Buch] erklärt, als ich mit Sammy Farha sprach, die Sache die ich ihm gegenüber erwähnt habe war ob es ihm möglich war zu callen mit einem Neuner Paar, ok, dann müssen wir sagen, das ist das größte Spiel des Jahres. Die Situation die entstand war so, dass wer auch immer die Hand gewann, ein fantastisches Spiel machen musst, ob es nun Moneymakers Bluff war der funktionierte oder Sammys Call, der ein extrem schwieriger Call für jeden gewesen wäre. Ich fühle wirklich und ich sage das oft in meinem Buch, dass Sammy ungerechtfertigt unter Beschuss geraten ist und ich fordere jeden heraus den zweiten Platt bei den World Series of Poker zu belegen, bevor sie mit diesem Fall anfangen.

PSO: Haben Sie einen bestimmten Bluff abgezogen, der Sie immer noch zum Lachen bringt?

Matt Lessinger: Habe ich. Es war im gleichen Turnier über da sich gesprochen habe weil es gegen einen früheren Weltmeister war. Im Grunde hat er vom Button geraist und das war ziemlich weit in der Pot-Limit Hold´em Meisterschaft. Das war etwa auf halbem Weg durch das Feld. Ich bin am Big-Blind, er raist auf dem Button und ich bekomme das Gefühlt, dass er vermutlich stehlen will, so re-raise ich vom Big-Blind und ich hatte nicht viel. Ich hatte nichts. Und er callt. Es macht einem Angst wenn man einen Weltmeister mit der seiner Faust über sich hat.

Es kommt also der Flop, hat mich komplett verpasst, aber ich setzte trotzdem. Eine ziemlich große Wette, wir waren beide unter den Chipführern. Eine ziemlich große Wette und er callt. Dann, im Turn, kommt ein König, was mir nicht geholfen hat, aber aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, dass es ihm auch nicht helfen würde. Ich checkte also und er mach einen mittelgroßen Einsatz. Und als er zum zweiten Mal setzt, hatte ich das Gefühl, es war ein Testeinsatz und das er keinen Monstereinsatz machte und sich nicht vollständig festlegen wollte. Er war wie Lass mich diesen halbherzigen Einsatz machen und ob das genug ist um ihn hinaus zu bekommen.

Ich hab übertrieben und bin All-In gegangen und er hat abgelegt. Er hat ziemlich schnell abgelegt was meine Vermutung bestätigt hat. Was großartig war, war, dass eine Menge Spitzenspieler an dem Tisch waren und sie benahmen sich so als wäre ich nicht in dem Raum und versuchten untereinander zu diskutieren was ich gehabt hatte. Eine Person dachte ich hatte Ass-König, eine andere dachte ich hätte Pocket-Assen, eine andere dachte ich hätte Trip-Könige und ich war einfach nur froh, dass niemand von ihnen sagte Oh, er hat vermutlich geblufft. Niemand an dem Tisch dachte, ich hätte geblufft.

PSO: Sie haben alle davon überzeugt dass er richtiger Weise abgelegt hatte.

Matt Lessinger: Richtig. Es hat mir geholfen, dass ich vollkommen anonym war zu dieser Zeit. Niemand wusste wer ich war.

PSO: Jeder wird zurück schlagen, jetzt wo Sie dieses Buch geschrieben haben.

Matt Lessinger: Sie wissen, jetzt da ich das Buch geschrieben haben, wann immer ich mich mit Leuten zu einem Spiel setzte weiß ich, sie sind wie Passt auf! Er wird dich bluffen! Es hat tatsächlich meine Strategie ein wenig verändert, weil ich wusste, dass das in den Hinterköpfen der Leute ist. Es hat mich dazu veranlasst sehr mit dem Bluffen aufzuhören, das ist der Grund warum ich es jetzt nur online tun kann oder gegen Leute die nicht wissen wer ich bin.